Grundschule

Die Paula Fürst Grundschule ist eine staatlich anerkannte Grundschule.
Wir arbeiten auf Grundlage des Bildungsplanes des Landes Baden-Württemberg und des schuleigenen pädagogischen Konzeptes (siehe unter Konzept).


Ganztagesschule

Die Paula Fürst Grundschule ist eine offene Ganztagesschule:
Der Unterricht findet zwischen 8:30 und 12:55 Uhr statt.
Neben dieser verbindlichen Unterrichtszeit besteht von 7:00 -18:00 Uhr ein Betreuungsangebot mit Frühstücksmöglichkeit (7:00 – 7:30 Uhr) und Mittagstisch.
Die Betreuungszeiten für Ihr Kind werden individuell vereinbart und können auch während des laufenden Schuljahres Ihren bzw. den Bedürfnissen des Kindes angepasst werden.

 


Tagesstruktur und Lerngruppen
Vormittag

Der Vormittag an unserer Schule ist von zwei Lernphasen geprägt, dem Niveauunterricht und der Lernwerkstatt.
Im Niveauunterricht arbeiten die Kinder in annähernd altershomogenen Lerngruppen (18 bis 22 Kinder) und in der Lernwerkstatt in altersgemischten Familienklassen (Klassenstufe 1 bis 4, im Durchschnitt 26 Kinder).
In den Fächern Deutsch, Mathematik und Französisch erarbeiten sich die Kinder in altershomogenen Gruppen die Lerninhalte der Grundschule.
In drei altersgemischten Lerngruppen – den Familienklassen – vertiefen die Kinder anschließend während der Lernwerkstatt diese Lerninhalte und beschäftigen sich weiterführend oder vertiefend mit passenden Freiarbeitsmaterialien. Dies ermöglicht das Lernen voneinander und miteinander und gibt den Kindern die Zeit, die sie für ihre individuellen Lernprozesse benötigen. Jeder Familienklasse ist neben der Klassenlehrerin auch eine Sozialpädagogin zugeordnet, die die Kinder an mehreren Tagen zusätzlich während der Lernwerkstatt unterstützt.



Der Unterricht im Fächerverbund Mensch-Natur-Kultur (MNK) findet in den Bereichen Kunst und Musik altersgemischt (Klasse 1 bis 3) statt, der geschichtlich – naturwissenschaftliche Bereich wird in der altershomogenen Gruppe unterrichtet, um dem altersgemäßen Zugang der Kinder zu diesem Themenbereich gerecht zu werden.

 

Mittagszeit

Der Unterricht endet jeden Tag um 12:55 Uhr. Die meisten Kinder essen danach in der Mensa. Dort sitzen die Kinder klassenweise mit einem / einer PädagogIn zusammen.
Das Essen wird warm geliefert und frisch ausgegeben.
Nach dem Mittagessen gehen die Kinder in eine Bewegungspause.


Der Nachmittag

Dreimal pro Woche treffen sich die am Nachmittag anwesenden Kinder um 14 Uhr für eine Stunde in ihrer Familienklasse zu einer gemeinsamen Übezeit.
Hier werden die Übungsaufgaben („Hausaufgaben“) bearbeitet.

Ab 15 Uhr bzw. an den anderen Tagen ab 14 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit sich im Außengelände zu beschäftigen und in einzelnen Räumen (auch in kleinen Gruppen) eigene Spielideen umzusetzen.
Darüber hinaus gibt es an den einzelnen Wochentagen offene Angebote( z.B. Kinderwerkstatt, Bewegungsraum), für die sich die Kinder spontan entscheiden können und AG`s( z.B. Theater, Kunst, Zirkus), für die sich die Kinder für einen begrenzten Zeitraum verbindlich anmelden.

Bei der Planung wird auf ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Möglichkeiten zum freien Spiel (Garten, Hof, Spielzimmer) und zielgerichteten Angeboten, die Anregungen und Impulse vermitteln, geachtet.

Tagesplan der Grundschule

07:00 – 08:15   Öffnung der Schule, Frühstücksmöglichkeit, Start in den Tag bei Spiel, Austausch, freier Beschäftigung
08:15 – 08:30   Ankommen im Klassenzimmer
08:30                Gemeinsamer Beginn der Kernunterrichtszeit
08:30 – 10:00   Niveauunterricht (Deutsch, Mathematik, MNK, Sport) oder Kunst
10:00 – 10:40   Vesperpause mit Vorlesezeit, anschließend Spiel und Bewegung in Hof und Garten
10:40 – 11:25   Niveauunterricht (Deutsch, Mathematik, Französisch) oder Musik
11:30 – 12:55   Lernwerkstatt
13:00 – 13.30   Mittagstisch
13:30 – 14.00   Bewegungspause
14:00 – 15.00   dreimal pro Woche Übezeit in der Familienklasse (alle anwesenden Kinder bearbeiten hier ihre Übungsaufgaben)
15:00 – 18:00   offene und gebundene Freizeit-/ Projektangebote z.B. Kunst, Sport, Medien,Werkstatt, freies Spiel, Außenbereich, …

Soziales Lernen

Alle ein bis zwei Wochen tagt der Klassenrat in der Familienklasse. Dieser wird von den Kindern jeder Klasse überwiegend in Eigenregie geleitet. Dort können Konflikte zwischen Kindern, Pläne für Klassenaktivitäten und vieles Andere besprochen werden. Die Klassensprecher der Grundschulklassen bilden gemeinsam mit denen der Sekundarstufe die Schülermitverantwortung (SMV).

Religion/ Werte

Alle Kinder, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, besuchen den Werteunterricht. Hier setzen sich die Kinder mit den universellen menschlichen Werten und Aspekten der Weltreligionen auseinander.

Leistungsfeststellung und Zeugnisse

Die Leistungen der Kinder werden auf unterschiedlichste Weise dokumentiert und bewertet. Die Endjahreszeugnisse bestehen u.a. aus einem Text zur Persönlichen Entwicklung und fächerbezogenen Texten zur Lern- und Leistungsentwicklung.
Die Grundschulempfehlung erfolgt in gleicher Art und Weise wie an öffentlichen Grundschulen.

Übergang in weiterführende Schulen

Die Paula Fürst Schule stellt ein in sich schlüssiges Schulkonzept von der 1. Klasse bis zum Haupt- bzw. Realschulabschluss - ab 2012 auch bis zum Abitur in der 13. Klasse (kein G8!) dar.
Wenn die Kinder das System der Paula Fürst Schule bereits in der ersten Klasse kennen lernen, ergibt sich nach der 4.Klasse ein fließender Übergang in die 5. Klasse der Sekundarstufe, die überwiegend aus ehemaligen SchülerInnen der Paula Fürst Grundschule besteht.
Selbstverständlich besteht nach der vierten Klasse mit der Grundschulempfehlung auch die Möglichkeit des Übergangs in eine andere weiterführende Schule.

Das pädagogische Team

Unterricht und Betreuung werden von einem Gesamtteam getragen und sind durch gemeinsames Arbeiten sowie durch Besprechungen und Abstimmungen eng miteinander vernetzt.
Das pädagogische Team besteht aus qualifizierten Lehrkräften und SozialpädagogInnen, die jeweils neben ihrer Grundqualifikation überwiegend über Zusatzausbildungen verfügen. Die sozialpädagogischen Fachkräfte begleiten die Kinder an mehreren Tagen zusätzlich in der Lernwerkstatt. Sie unterstützen Kinder mit besonderem Förderbedarf und gestalten im Nachmittagsbereich Freizeitangebote, Kurse und AG’s.

Räume

Die Klassen- und Gruppenräume sind als „vorbereitete Umgebung“ den Interessen und Bedürfnissen der Kinder gemäß und unter ästhetischen Gesichtspunkten gestaltet. Dies beinhaltet eine Vielzahl von Materialien, die zum Ausprobieren und Erforschen herausfordern und aktives Lernen ermöglichen, ebenso wie Leseecken.
Darüber hinaus gibt es ein Spielzimmer, einen Bewegungsraum, einen Musik- und Medienraum, ein Theaterzimmer, einen PC-Raum, eine Kinderwerkstatt und ein Atelier. Diese Räume werden für den Unterricht sowie auch am Nachmittag genutzt.
Das Außengelände ist so gestaltet, dass die Kinder Nischen, aber auch Raum für Gruppenspiele vorfinden. Die Kinder können verschiedene Spiel- und Bewegungsmaterialien ausleihen, das Klettergerüst und variable Angebote wie Slackline, Klettern u.a. nutzen.